Analgleitmittel

Anders als die Vagina erzeugt der Anus auch bei höchster sexueller Erregung keine eigenen Gleitsäfte. Es muss also etwas nachgeholfen werden, weil ein Eindringen bei völliger Trockenheit nicht nur schmerzhaft für die Frau, sondern nur mit Gewalt möglich ist. Und welche Partner wollen in der Liebe schon Gewalt anwenden?

 

Aus hygienischen Gründen sollte keine Spucke verwendet werden, wie es in Sitten- und Sexromanen so oft beschrieben wird. Spucke kann Krankheitskeime wie Bakterien oder Viren aus der Mundhöhle in die Darmregion befördern. Fettende Hautcremes wie „Nivea“ und andere  eignen sich kaum als Analgleitmittel, weil sie meist Farb- oder Parfümzusätze enthalten, die die empfindliche Anusschleimhaut unangenehm reizen könnten.

 

Zu empfehlen ist hingegen die gute alte Vaseline, die es in fast jedem Haushalt gibt. Sie hat jedoch zwei Nachteile: Sie lässt sich nur mit viel Seife und einiger Mühe von Penis und Hintern abwaschen, und sie hinterlässt Fettflecke auf Bettzeug, Möbeln und Teppichen.

 

Ideal sind Gleitartikel wie „AQUAGlide“, „Easy Anal“ oder auch „Bioglide Anal“. Diese Mittel wurden speziell für die besonderen Anforderungen des analen Verkehrs entwickelt und garantieren nicht nur einen starken Gleiteffekt, sondern haben auch verschiedene erotische Duftzusätze, die das gegenseitige Begehren noch steigern.  Durch die optimale Gleitfähigkeit sind tiefe anale Penetrationen möglich. Außerdem sind die Gleitgele ideal mit Kondomen und Sexspielzeugen kombinierbar.

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