Analhygiene

HygieneDer Anus ist nicht gerade die sauberste Körperstelle. Sobald eine Frau oder ein Mann beschlossen hat, den Anus als neue Lustquelle zu erschließen, wird sich auch mit der Pflege und Hygiene dieser Stelle beschäftigt. Bereits in den Liebesbüchern des Orients und des alten China verbreiteten sich die Autoren über die ideale Pflege der „hinteren Lustgrotte„. Man empfahl den Damen, den Popo mit kostbaren Ölen und Salben duftend und geschmeidig zu halten. Andere gaben den Ratschlag, den Hintern täglich in einer Lauge aus Ziegenmilch, Zucker und Blütenhonig zu baden. Starke Parfüms sollten die Kehrseite in wohlriechende Wolken einhüllen.

 

Moderne Frauen werden vermutlich sachlicher an die Analhygiene herangehen. Schon das heute übliche tägliche Bad kann der Sache vorzüglich dienen. Sorgfältig werden Kehrseite und Anus gewaschen.

 

Leichte Analspülungen mit einer Hygiene-Birne (in Drogerien und Apotheken erhältlich) sorgen für perfekte Sauberkeit an dieser geheimen Körperstelle. Die Birne wird mit einer milden Seifenlösung gefüllt, dann wird die eingecremte Spitze eingeführt und die lauwarme Flüssigkeit behutsam eingespritzt. Die Körperhaltung dabei sollte so sein, dass die Flüssigkeit nicht gleich wieder herausläuft, sondern mindestens einige Minuten lang im Enddarm wirken kann. Später wird nicht nur der Anus, sondern die gesamte Analregion eingecremt. Hier wird gerne darauf geachtet, dass die entsprechende Creme weder unbekannte Zusatzstoffe noch Alkohol enthält, damit die Schleimhäute am Anus nicht gereizt werden oder austrocknen können. Alkohol und gewisse Duftstoffe vertragen sich nicht mit dieser empfindlichen Körperstelle. Sie verengen die Poren und lassen das Gewebe zu trocken werden. Am besten ist eine Creme, die auf rein biologischer Basis hergestellt ist.

 

Viele Paare, die sich sehr vertrauen, verzichten jedoch auch auf diese besondere Art der Reinigung. Sie fühlen sich sauber genug, wenn der Enddarm geleert ist und der Körper frisch geduscht.

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