Das anale Vorspiel

Hintern und Anus sind empfänglich für Reize jeglicher Art. Wenn der Partner den Anus berührt, kribbelt es angenehm – fast so wohlig, als würde er die Vagina streicheln. Da ein Mann üblicherweise viel schneller erregt ist als die Frau, sollte auf ein langes, zärtliches Vorspiel als Ouvertüre auch beim Analkoitus niemals verzichtet werden. Denn es kann zu einem gewissen Gleichklang bei der Erregtheit der Partner führen und sogar einen gemeinsamen Höhenpunkt ermöglichen. Das Vorspiel kann aber nicht nur die unterschiedlichen Erregungskurven beider Partner aufeinander abstimmen, sondern auch der Entspannung und Sensibilisierung der weiblichen Anusregion dienen.

 

Die Einleitung des Sexspiels ist wohl bei jedem Paar unterschiedlich und von individuellen Neigungen abhängig. Oft sind es die äußeren Reize der Partnerin, die das Begehren beim Mann auslösen. Paare, die beschlossen haben, die Freuden des Analsex kennenzulernen, werden eine Einleitung bevorzugen, bei der der Popo der Frau von Anfang an im Mittelpunkt steht. Da das Gesäß der Partnerin für fast jeden Mann einen unwiderstehlichen Reiz darstellt, wird sie ihm diese schöne Körperstelle betont zur Schau stellen. Die meisten Frauen wissen, dass ihre Kehrseite für den Partner eine starke Versuchung darstellt und dass die herausfordernd herausgestreckten Rundungen ihn in kurzer Zeit stimulieren können.

 

Wenn der Analsex das Wunschziel des Vorspiels ist, kann die Partnerin die hinteren Reize mit kleinen Mitteln optisch sogar noch steigern. Ein knapper Slip, der sich fest über den Hintern spannt, betont die Prallheit und nötigt den Mann zum Zugreifen. Es gibt unzählige Möglichkeiten für die Frau, die verführerische Pracht des Gesäßes noch zu steigern, so dass der Funken der Lust auf den Mann überspringt. Auch die Pose der Frau mit besonderer Betonung der Popo-Reize begeistert den Partner. Wenn sie kniet und dabei das Gesäß stramm nach hinten streckt, mobilisiert sie seine erotischen Triebe.

 

Ein zärtliches, langes Vorspiel sollte jeder Vereinigung zwischen den Partnern vorausgehen. Mit Küssen und Streicheln beginnt man, und dabei wird der ganze Körper liebkost und erregt. Ein erfahrener Mann reizt die erogenen Zonen seiner Partnerin, und selbst wenn der Anal-Sex das beiderseitige Ziel ist, wird er den Anus zunächst außer Acht lassen und mit Fingern, Lippen oder Zunge erst die Innenseiten der Schenkel und andere erogenen Zonen reizen. Alles geschieht ohne Hast, bei größtmöglicher Entspannung und in liebevoller Zuneigung. Erst dann, wenn die Partnerin vollkommen bereit ist, darf der Mann mit seinem Finger behutsam die mit Gleitmittel angefeuchtete Analregion stimulieren und bald darauf diesen Finger vorsichtig und mit einer leichten Drehung in den Anus einführen.

 

Ähnlich wie bei dem analen „Training“, das diesem Moment vorausgegangen ist, sollte der zärtliche Finger jetzt langsam und gefühlvoll immer wieder ein- und ausgeführt werden, bis der Schließmuskel wohlig zu zucken beginnt.

 

Das Benutzen eines Gleitgels ist für den analen Kontakt unerlässlich, da sonst schmerzhafte und unangenehme Empfindungen beim Einführen des Gliedes im Anus der Partnerin die Folge sind. Aber dieser Vorgang des Eincremens kann auch ein lust- und reizvoller Bestandteil des Vorspiels sein.

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